ANDRÄ KUNST

Kirche als Austragungsort zeitgenössischer Kultur
  • - in Arbeit -

  • Christian Eisenberger hat in der Fastenzeit 2007 nicht nur ein zeitgenössisches Fastentuch konzipiert, sondern auch eine aufsehenerregende Performance in der Andräkirche gemacht: 40 Tage hindurch hat er auf der Empore der Andräkirche gearbeitet, gekocht, geschlafen, … und geschwiegen.

    Das Fastentuch bestand in einer Projektion des Satzes “ERROR NO SIGNAL” auf das Altarbild von Stefan Kessler. Der Satz wanderte über das Hochaltarbild, abtastend, und hat damit die Aufmerksamkeit auf das Bild gelenkt und zugleich die Betrachtung gestört.

    Der zentrale Altar in der Mitte der Kirche, sowie das Ambo, hat Christian Eisenberger mit Karton und Holzlatten verpackt, sodass deren Benützbarkeit extrem eingeschränkt war.

  • Die Fastentuch Interpretation von Michael Gumhold bestand in einer Matte von aneinandergehefteten Magnetbandkassetten (Musikbänder, Sprachkurse, Vorträge und ähnliches mehr), die von der Kirchendecke freischwebend vor dem Hochaltar abgehängt wurde. Der Titel unterläuft das Gefühl des Betrachters, der zuerst von einer beeindruckenden Stille überrascht wird und die Fülle der gespeicherten, aber nicht abgerufenen Audio-Energie fühlt. Die Audioträger, die alten Magnetbandkassetten sind sichtbar, aber nicht hörbar. Der Titel behauptet das Gegenteil und verschärft damit die komplexe Sinneswahrnehmung.

     

  • - in Arbeit -

  • Die aufsehenerregendste 3-D Projektion, die es bisher in einer Kirche gegeben hat, fand am Aschermittwoch in der Fastenzeit 2000 während der Liturgie statt.

    Den Abschluss bildete am Karfreitag erneut eine 3-D Projektion mit dem Titel “kreuz an kreuz”.